IP Availability Calculator

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IP Availability Calculator

Prüfe ob IP-Adressen in Subnetzen verfügbar, reserviert oder bereits vergeben sind. Mit Subnetz-Overlap-Check, Host-Bereich-Analyse und Visualisierung.

Verfügbarkeit Subnetz-Analyse Visualisierung Overlap-Check Live-Berechnung

Datenschutz-Garantie: Alle Berechnungen erfolgen zu 100% lokal in deinem Browser. Es werden keine Daten an Server gesendet. Perfekt für Netzwerk-Planung, IP-Management und Admin-Alltag.

Inhaltsverzeichnis

Schnellübersicht

  • IP Availability Calculator: Verfügbarkeit von IPs in Subnetzen
  • Subnetz-Analyse: Netzwerk, Broadcast, Host-Bereich
  • Visualisierung: Alle IPs als farbige Kacheln
  • Overlap-Check: Subnetz-Überschneidungen erkennen
  • Presets: Private, Docker, Kubernetes, DMZ und mehr
  • Theorie: IP-Adressen und Subnetze einfach erklärt
  • Geschichte: Von IPv4 zu IPv6
  • FAQ: Häufige Fragen zu IP-Adressen

1. IP Availability Calculator

Gib ein Subnetz (CIDR) ein und prüfe die Verfügbarkeit aller IP-Adressen darin.

Format: Netzwerk/Prefix (z.B. 10.0.0.0/24)
Prüft ob diese IP im Subnetz liegt
Eine IP pro Zeile – für Simulation
Subnetz-Übersicht
Verfügbare IP-Adressen
—
—
Gesamt
—
Adressen im Subnetz
Verfügbar
—
Frei nutzbar
Vergeben
—
Bereits belegt
Reserviert
—
Nicht nutzbar
Netzwerk
—
Netzwerkadresse
Broadcast
—
Broadcast-Adresse
Subnetz-Details
IP-Adressen Visualisierung
Alle Adressen im Subnetz —
Verfügbar
Vergeben
Reserviert (Gateway, DHCP)
Netzwerk
Broadcast
Subnetz-Overlap-Check
Prüfe ob zwei Subnetze sich überschneiden
Wussten Sie schon?
  • In einem /24-Subnetz gibt es 256 Adressen, aber nur 254 nutzbare (Netzwerk + Broadcast).
  • Die erste nutzbare IP (z.B. 192.168.1.1) ist oft der Router/Gateway.
  • IPv4 hat nur ~4,3 Milliarden Adressen – IPv6 hat 340 Sextillionen!
  • DHCP-Reservierungen sollten außerhalb des dynamischen Pools liegen.
  • Private IP-Bereiche: 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12, 192.168.0.0/16.
  • Ein /30 hat nur 4 Adressen – ideal für Point-to-Point-Verbindungen.

2. Theorie – IP-Adressen einfach erklärt

Verstehe die Grundlagen von IP-Adressen, Subnetzen und CIDR – ohne Vorkenntnisse.

Was ist eine IP-Adresse?

Eine IP-Adresse ist die eindeutige Kennung eines Geräts in einem Netzwerk:

  • IPv4: 4 Zahlen (0-255), z.B. 192.168.1.10
  • Binär: 32 Bit = 4 Oktette
  • Eindeutig: Innerhalb eines Netzwerks
  • Zwei Teile: Netzwerk + Host
192.168.1.10 = 11000000.10101000.00000001.00001010

Was ist ein Subnetz?

Ein Subnetz ist ein logischer Teil eines Netzwerks:

  • CIDR: Classless Inter-Domain Routing
  • Präfix: z.B. /24 (24 Bit Netzwerkanteil)
  • Subnetzmaske: 255.255.255.0
  • Größe: 2^(32-Prefix) Adressen
/24 = 256 Adressen, /25 = 128 Adressen, /26 = 64

Netzwerk & Broadcast

In jedem Subnetz gibt es zwei reservierte Adressen:

  • Netzwerkadresse: Alle Host-Bits = 0
  • Broadcast-Adresse: Alle Host-Bits = 1
  • Nutzbare Hosts: 2^(32-Prefix) − 2
  • Gateway: Meist erste nutzbare IP
/24: Netzwerk=.0, Broadcast=.255, Hosts=254

Private IP-Bereiche

Für private Netzwerke reserviert (RFC 1918):

  • Klasse A: 10.0.0.0/8 (16,7 Mio. Adressen)
  • Klasse B: 172.16.0.0/12 (1 Mio. Adressen)
  • Klasse C: 192.168.0.0/16 (65.536 Adressen)
  • Link-Local: 169.254.0.0/16 (APIPA)
  • Loopback: 127.0.0.0/8
Diese Bereiche werden nicht im Internet geroutet

Wussten Sie schon? Die IP-Adresse 192.168.1.1 ist wahrscheinlich die bekannteste private IP der Welt – sie ist der Standard-Router in Millionen Haushalten. Als das IPv4-Protokoll 1981 von Jon Postel spezifiziert wurde, rechnete niemand mit dem Internet-Boom der 90er Jahre. Die 4,3 Milliarden möglichen Adressen schienen damals unerschöpflich. Heute ist der IPv4-Adresspool der IANA längst erschöpft – seit 2011 gibt es keine neuen IPv4-Blöcke mehr! IPv6 mit 340 Sextillionen Adressen löst das Problem – aber die Umstellung läuft langsam.

3. Geschichte der IP-Adressen

Vom ARPANET zur IPv6-Revolution – 50 Jahre Netzwerkgeschichte.

1969

ARPANET startet

ARPANET – der Vorläufer des Internets – wird gestartet. Erste Verbindung zwischen 4 Universitäten in den USA. Erste Adressierung über IMP-Nummern.

1974

TCP/IP wird erfunden

Vint Cerf und Bob Kahn veröffentlichen das Papier "A Protocol for Packet Network Intercommunication" – die Grundlage für TCP/IP und moderne IP-Adressen.

1981

IPv4 standardisiert

RFC 791 definiert das Internet Protocol Version 4. 32-Bit-Adressen in 4 Oktetten, Subnetzmasken und Klassen (A, B, C, D, E) werden Standard.

1993

CIDR eingeführt

CIDR (Classless Inter-Domain Routing) ersetzt das starre Klassen-System. Variable Subnetzmasken (z.B. /26, /27) ermöglichen effizientere Adressnutzung.

1998

IPv6 spezifiziert

RFC 2460 definiert IPv6 mit 128-Bit-Adressen. Mit 340 Sextillionen Adressen soll das Problem der IPv4-Knappheit endgültig gelöst werden.

2011

IPv4-Adressen erschöpft

IANA vergibt die letzten IPv4-Blöcke. Regionale Registrare (RIPE, ARIN) haben seitdem keine neuen IPv4-Adressen mehr. NAT wird zur Notlösung.

Heute

IPv6-Dual-Stack

Moderne Netzwerke laufen im Dual-Stack (IPv4 + IPv6 parallel). Über 40% der Google-Nutzer kommen bereits über IPv6. Doch die vollständige Migration wird noch Jahre dauern.

4. FAQ – Spannende Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu IP-Adressen

Was ist der Unterschied zwischen öffentlichen und privaten IPs?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Routing-Fähigkeit:

AspektPrivate IPsÖffentliche IPs
Bereiche10.x, 172.16-31.x, 192.168.xAlle anderen
RoutingNicht im InternetWeltweit
VergabeSelbstIANA/RIR/ISP
KostenKostenlosOft kostenpflichtig
NATHäufig (hinter Router)Direkt erreichbar

Private IP-Bereiche (RFC 1918):

  • 10.0.0.0/8: 16,7 Mio. Adressen – große Netzwerke
  • 172.16.0.0/12: 1 Mio. Adressen – mittlere Netzwerke
  • 192.168.0.0/16: 65.536 Adressen – Heimnetzwerke

Weitere Spezial-Bereiche:

  • 127.0.0.0/8: Loopback (localhost)
  • 169.254.0.0/16: APIPA (Link-Local)
  • 224.0.0.0/4: Multicast
  • 240.0.0.0/4: Reserviert
Wie wähle ich das richtige Subnetz aus?

Die Subnetz-Größe hängt von der Anzahl benötigter Hosts ab:

CIDRHostsVerwendung
/302Point-to-Point
/296Kleine DMZ
/2814Kleines Segment
/2730Abteilung
/2662Kleines Büro
/25126Mittleres Büro
/24254Standard-Netzwerk
/23510Großes Büro
/221022Campus
/1665.534Enterprise

Faustregeln:

  • 20% Reserve: Immer mehr Hosts planen, als aktuell gebraucht werden
  • Zusammenfassen: Keine unnötig kleinen Subnetze
  • Wachstumsplanung: Bei Wachstum größeres Subnetz wählen
  • Dokumentation: IP-Plan schriftlich festhalten

Beispiel: 50 Mitarbeiter → /26 (62 Hosts) mit Reserve. Bei Wachstum auf 100: /25 (126 Hosts).

Was ist ein Subnetz-Overlap und warum ist er ein Problem?

Ein Subnetz-Overlap liegt vor, wenn zwei Subnetze sich überschneidende IP-Bereiche haben:

Beispiel:

Subnetz A: 192.168.1.0/24 → 192.168.1.0 - 192.168.1.255 Subnetz B: 192.168.1.128/25 → 192.168.1.128 - 192.168.1.255 → OVERLAP! (128-255 doppelt verwendet)

Warum ist das ein Problem?

  • Routing: Router wissen nicht, wohin Pakete sollen
  • IP-Konflikte: Adressen sind doppelt vergeben
  • VPN: Verbindungen brechen ab
  • Cloud: VPC-Peering scheitert
  • Fehlersuche: Extrem schwierig zu debuggen

Wann passiert das?

  • Firmenzusammenführung: Beide nutzen 192.168.1.0/24
  • VPN-Setup: Remote-Netz überschneidet sich
  • Cloud-Migration: On-Prem und VPC gleich
  • Multi-Site: Schlechte IP-Planung

Lösung: Vor jedem Netzwerk-Setup Overlap-Check durchführen – z.B. mit unserem Tool!

Was ist der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6?

IPv6 ist der Nachfolger von IPv4 und löst das Adressknappheits-Problem:

AspektIPv4IPv6
Größe32 Bit128 Bit
Adressen~4,3 Mrd.340 Sextillionen
Format192.168.1.12001:db8::1
NotationDezimalHexadezimal
TrennzeichenPunktDoppelpunkt
Header20+ Bytes40 Bytes (fix)
FragmentierungRouter + HostNur Host
NATStandardNicht nötig
BroadcastJaNein (Multicast)
Auto-KonfigDHCPSLAAC

IPv6-Adress-Format:

  • 8 Blöcke mit je 4 Hexadezimalziffern
  • Abkürzung: Führende Nullen weglassen
  • Doppelpunkt-Doppelpunkt: :: für Nullblöcke
Voll: 2001:0db8:0000:0000:0000:0000:0000:0001 Kurz: 2001:db8::1 Loop: ::1 (entspricht 127.0.0.1)

IPv6-Adresstypen:

  • Global Unicast: 2000::/3 (öffentlich)
  • Link-Local: fe80::/10 (nur lokales Segment)
  • Unique Local: fc00::/7 (privat, wie RFC 1918)
  • Multicast: ff00::/8
Wie viele IP-Adressen brauche ich pro Gerät?

Die Anzahl hängt vom Netzwerk-Design ab:

Typische Zuordnungen:

GerätIPsAnmerkung
Server1-4Management, Daten, Backup
Router2-8Pro Interface/Subnetz
Switch (managed)1Management-IP
Firewall2-10Pro Zone/Interface
Drucker1Meist statisch
PC/Laptop1DHCP oder statisch
Smartphone1DHCP
VM (pro)1-2Je nach Services
Container1Oft NAT

Zusätzliche Adressen einplanen für:

  • Gateway: 1 IP pro Subnetz
  • DHCP-Pool: 20-50% der Hosts
  • Reservierungen: Drucker, Server, NAS
  • Wachstum: 30-50% Reserve
  • Management: Separate VLAN/IPs für Admin
  • VPN: Eigene IP-Pools

Beispiel KMU (50 Mitarbeiter):

  • 50 PCs × 1 IP = 50
  • 10 Server × 2 IPs = 20
  • 5 Drucker × 1 IP = 5
  • 10 Netzwerkgeräte × 1 = 10
  • 10 Smartphones × 1 = 10
  • Reserve 50% = ca. 50
  • Gesamt: ca. 145 IPs → /24 (254 Hosts) reicht
Wie dokumentiere ich meine IP-Adressen richtig?

Eine gute IP-Dokumentation ist essentiell für Netzwerk-Administration:

Was dokumentieren?

  • IP-Adresse: Vollständig mit Subnetz
  • Hostname: DNS-Name
  • MAC-Adresse: Für DHCP-Reservierung
  • Verwendung: Was macht das Gerät?
  • Standort: Rack, Raum, Abteilung
  • Verantwortlicher: Wer ist zuständig?
  • Vergabedatum: Wann vergeben?
  • Bemerkungen: Besonderheiten

Tools für IP-Management (IPAM):

  • phpIPAM: Open Source, beliebt
  • NetBox: Modern, von DigitalOcean
  • NIPAP: Enterprise, skalierbar
  • Excel/Google Sheets: Für kleine Netzwerke
  • Infoblox: Kommerzielle Enterprise-Lösung
  • SolarWinds IPAM: Teil der Orion-Plattform

Best Practices:

  • Zentral: Ein Tool für alle IPs
  • Aktuell halten: Nach jeder Änderung updaten
  • Versionieren: Änderungen nachvollziehbar
  • Backup: Regelmäßig sichern
  • Zugriff: Wer darf Änderungen machen?

Tipp: Nutze DNS + DHCP als Basis – was dort eingetragen ist, sollte in der Dokumentation stehen.

Was ist der beste Weg, IP-Konflikte zu vermeiden?

IP-Konflikte sind eine der häufigsten Netzwerk-Störungen. So vermeidest du sie:

1. Strukturierte IP-Planung

  • Subnetz-Aufteilung: Server, Clients, Gäste, IoT getrennt
  • Bereiche: Statische IPs außerhalb des DHCP-Pools
  • Reservierungen: Für kritische Geräte
  • Dokumentation: Siehe oben

2. DHCP-Reservierungen

  • MAC-basiert: Server, Drucker, NAS
  • Fester Pool: Z.B. 192.168.1.100-200
  • Statisch: Z.B. 192.168.1.1-99 für Server
  • Nie mischen: Statische IPs außerhalb DHCP

3. IP-Adress-Management (IPAM)

  • Zentrale Datenbank: Alle IPs
  • Konflikt-Check: Vor Vergabe prüfen
  • Automatisch: Updates via DHCP/DNS
  • Alarme: Bei Konflikten oder Duplikaten

4. Netzwerk-Monitoring

  • ARP-Scan: Regelmäßig prüfen
  • Ping-Sweep: Alle IPs regelmäßig pingen
  • DHCP-Logs: Wer hat welche IP?
  • DNS-Audit: Vorwärts- und Rückwärtsauflösung

5. Schulung

  • Mitarbeiter: Über IP-Plan informieren
  • Regeln: Keine spontanen IP-Änderungen
  • Prozess: Wer darf was vergeben?

Werkzeuge:

  • arp-scan: Linux-Tool
  • Advanced IP Scanner: Windows, kostenlos
  • Nmap: Netzwerk-Scan
  • Angry IP Scanner: Multi-Plattform

Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte

  • IPv4: 32-Bit-Adressen in 4 Oktetten (192.168.1.1)
  • Subnetz: CIDR-Notation (z.B. /24 für 256 Adressen)
  • Hosts: 2^(32-Prefix) − 2 (Netzwerk + Broadcast reserviert)
  • Private IPs: 10.x, 172.16-31.x, 192.168.x
  • Overlap: Überschneidung von Subnetzen vermeiden
  • Dokumentation: Zentral und aktuell halten (IPAM)
  • IPv6: 128-Bit, 340 Sextillionen Adressen
  • DHCP-Reservierung: Für kritische Geräte
  • Unser Tool: Verfügbarkeit, Overlap und Visualisierung

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