RAID-Rechner

ADMIN-TOOL

RAID-Rechner

Berechne nutzbare Kapazität, Redundanz und Performance für RAID 0, 1, 5, 6, 10, 50, 60 und JBOD. Mit Live-Visualisierung und Fehlertoleranz-Analyse.

Kapazität Redundanz Performance Fehlertoleranz Visualisierung

Datenschutz-Garantie: Alle Berechnungen erfolgen zu 100% lokal in deinem Browser. Es werden keine Daten an Server gesendet. Perfekt für Storage-Planung, Server-Setups und IT-Projekte.

Inhaltsverzeichnis

Schnellübersicht

  • RAID-Rechner: Kapazität, Redundanz, Performance
  • RAID-Level: 0, 1, 5, 6, 10, 50, 60 und JBOD
  • Visualisierung: Disks mit Daten-, Parity- und Mirror-Anteil
  • Fehlersimulation: Was passiert bei Festplattenausfall?
  • Vergleichstabelle: Alle RAID-Level im Überblick
  • Theorie: RAID einfach erklärt
  • Geschichte: Von RAID 0 bis NVMe
  • FAQ: Häufige Fragen zu RAID

1. RAID-Rechner

Wähle RAID-Level, Anzahl der Festplatten und Kapazität – alle Werte werden sofort berechnet.

1 bis 64 Festplatten
Größe einer einzelnen Festplatte in GB
Schnell-Presets
RAID-Level im Überblick
Ergebnisse
Nutzbare Kapazität
—
—
Nutzbar
—
—
Redundanz-Overhead
—
—
Lesegeschwindigkeit
—
—
Schreibgeschwindigkeit
—
—
Fehlertoleranz
—
—
Effizienz
—
—
Visualisierung
Aufteilung der Festplatten
Daten
Parity
Mirror
Nicht genutzt
Fehlersimulation
Festplattenausfall simulieren
Klicke auf eine Festplatte, um ihren Ausfall zu simulieren und zu sehen, wie das RAID-System reagiert.
RAID-Level Vergleichstabelle
RAID Min. Disks Kapazität Fehlertoleranz Lesen Schreiben Empfehlung
Wussten Sie schon?
  • RAID steht für Redundant Array of Independent Disks – ursprünglich Inexpensive Disks.
  • RAID ist kein Backup! Ein RAID schützt vor Hardware-Ausfällen, nicht vor Löschen, Ransomware oder Feuer.
  • Die 3-2-1-Backup-Regel gilt weiterhin: 3 Kopien, 2 Medien, 1 extern.
  • Bei RAID 5 dauert der Rebuild nach einem Ausfall oft 24-48 Stunden – in dieser Zeit kann eine zweite Platte ausfallen.
  • RAID 6 ist heute Standard für große Arrays (ab 8 Festplatten).
  • Moderne NVMe-SSDs sind oft schneller als ein RAID-Verbund aus HDDs.

2. Theorie – RAID einfach erklärt

Verstehe die Grundlagen von RAID – ohne Vorkenntnisse.

Was ist RAID?

RAID kombiniert mehrere Festplatten zu einem logischen Verbund:

  • Performance: Mehrere Disks parallel = mehr Speed
  • Redundanz: Daten doppelt speichern = Ausfallsicherheit
  • Kapazität: Mehrere Disks = ein großer Speicher
  • Kombination: Meist Performance UND Redundanz
4× 2TB RAID 5 = 6TB nutzbar + 1 Disk Ausfall

Warum RAID?

Festplatten fallen statistisch regelmäßig aus:

  • MTBF: 1-2 Millionen Stunden (bei Enterprise-Disks)
  • AFR: 0,5-2% Ausfallrate pro Jahr
  • Uptime: RAID hält Systeme am Laufen
  • Rebuild: Nach Ausfall: Austausch im laufenden Betrieb
  • Hot-Swap: In Servern ohne Neustart möglich
Bei 100 Disks: ca. 1-2 Ausfälle pro Jahr

RAID-Level einfach erklärt

  • RAID 0: Striping ohne Sicherheit – Maximum an Speed
  • RAID 1: Spiegelung – 1:1 Kopie, 50% Kapazität
  • RAID 5: Striping + Parity – 1 Disk Ausfall, gute Balance
  • RAID 6: Wie 5, aber 2 Parities – 2 Disks Ausfall
  • RAID 10: Mirroring + Striping – Bestes Allround
  • RAID 50/60: Kombination aus RAID 5/6 + Striping
RAID 5 = (N-1) × Kapazität

Wann welches RAID?

  • RAID 0: Nur für temporäre/löschbare Daten
  • RAID 1: Für Systeme mit kleinen Datenmengen
  • RAID 5: Standard für NAS und kleine Server
  • RAID 6: Für Arrays ab 8 Disks, kritische Daten
  • RAID 10: Datenbanken, Virtualisierung
  • RAID 50/60: Große Enterprise-Storage
Home-NAS: RAID 5 oder 6

Wussten Sie schon? RAID wurde 1987 von David Patterson, Garth Gibson und Randy Katz an der University of California, Berkeley entwickelt. In ihrem wegweisenden Paper "A Case for Redundant Arrays of Inexpensive Disks" (RAID) beschrieben sie erstmals die Level 1 bis 5. Ursprünglich stand RAID für "Inexpensive Disks" – um kostengünstige Consumer-Festplatten für Server zu nutzen. Später wurde es zu "Independent Disks", um Missverständnisse zu vermeiden. Die Autoren selbst schrieben damals: "RAID 5 ist nicht für alle geeignet" – prophetische Worte!

3. RAID-Level im Detail

Alle Level mit ihren Besonderheiten, Vor- und Nachteilen:

RAID 0 – Striping

Daten werden auf alle Disks verteilt:

  • Kapazität: 100% (N × Größe)
  • Minimum: 2 Disks
  • Fehlertoleranz: ❌ Keine
  • Lesen: N× schnell
  • Schreiben: N× schnell
4× 2TB = 8TB nutzbar, keine Redundanz

RAID 1 – Mirroring

Jede Disk ist eine 1:1 Kopie:

  • Kapazität: 50% (N/2 × Größe)
  • Minimum: 2 Disks
  • Fehlertoleranz: 1-2 Disks
  • Lesen: 2× schnell (parallel)
  • Schreiben: 1× (beide müssen schreiben)
2× 4TB = 4TB nutzbar, 1 Disk kann ausfallen

RAID 5 – Striping + Parity

Daten + XOR-Parity verteilt:

  • Kapazität: (N-1) × Größe
  • Minimum: 3 Disks
  • Fehlertoleranz: 1 Disk
  • Lesen: N× schnell
  • Schreiben: Langsamer (Parity-Berechnung)
4× 2TB = 6TB nutzbar, 1 Disk Reserve

RAID 6 – Double Parity

Wie RAID 5, aber mit 2 Parities:

  • Kapazität: (N-2) × Größe
  • Minimum: 4 Disks
  • Fehlertoleranz: 2 Disks
  • Lesen: N× schnell
  • Schreiben: Noch langsamer (2 Parities)
6× 4TB = 16TB nutzbar, 2 Disks Reserve

4. Geschichte von RAID

Von der Erfindung 1987 bis zu modernen NVMe-Setups.

1987

RAID wird erfunden

David Patterson, Garth Gibson und Randy Katz veröffentlichen an der UC Berkeley das Paper "A Case for Redundant Arrays of Inexpensive Disks" – die Geburtsstunde von RAID mit den Level 1-5.

1988

Erste kommerzielle Produkte

RAID-Controller kommen auf den Markt. Erste Server nutzen RAID 1 für Systemdisks und RAID 5 für Daten. Storage-Systeme werden teurer aber zuverlässiger.

1990er

RAID 10 und RAID 6

RAID 10 wird als Kombination aus 1+0 populär für Performance + Sicherheit. Später folgt RAID 6 mit doppelter Parität für größere Arrays.

2001

SAN & NAS

Storage Area Networks (SAN) und Network Attached Storage (NAS) werden Standard. RAID ist zentraler Bestandteil. iSCSI und Fibre Channel als Transport.

2010

Festplatten werden größer

Mit 4TB+ HDDs wird der Rebuild bei RAID 5 kritisch (oft >24h). RAID 6 wird Standard, weil während des Rebuilds eine zweite Platte ausfallen kann.

2015

SSD & NVMe

SSDs und NVMe revolutionieren Storage. Hardware-RAID verliert an Bedeutung – Software-RAID (ZFS, mdadm) und Erasure Coding werden populär.

Heute

Software-Defined Storage

ZFS, Ceph, vSAN und Cloud-Storage nutzen modernes Erasure Coding statt klassischem RAID. RAID-Z (ZFS) und RAID 2.0 (Dell) bringen mehr Flexibilität und Performance.

5. FAQ – Spannende Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu RAID

Ist RAID ein Backup?

NEIN! RAID ist KEIN Backup! Das ist der häufigste Irrtum überhaupt.

Was RAID schützt:

  • ✅ Festplattenausfall: Hardware-Defekt wird kompensiert
  • ✅ Uptime: System läuft weiter bei einem Ausfall
  • ✅ Verfügbarkeit: Daten sind während Rebuild verfügbar

Was RAID NICHT schützt:

  • ❌ Versehentliches Löschen: Was weg ist, ist weg
  • ❌ Ransomware: Verschlüsselt alle Daten inkl. RAID
  • ❌ Feuer / Wasser: Alle Disks gleichzeitig zerstört
  • ❌ Diebstahl: RAID-Server geklaut = Daten weg
  • ❌ Stromausfall: Schäden an Daten möglich
  • ❌ Controller-Ausfall: Ohne identischen Controller keine Daten
  • ❌ Viren / Malware: Betriebssystem-Ebene ungeschützt
  • ❌ Menschliche Fehler: rm -rf / im RAID = Katastrophe

Die 3-2-1-Regel für echte Sicherheit:

  • 3 Kopien der Daten
  • 2 verschiedene Medien (z.B. HDD + Tape)
  • 1 Kopie extern / offsite

Merksatz: "RAID ist kein Backup, sondern nur eine Verfügbarkeitsmaßnahme!"

RAID 5 oder RAID 6 – was ist besser?

Die Wahl hängt von Disk-Größe und Anzahl ab:

KriteriumRAID 5RAID 6
Nutzbare Kapazität(N-1) × Größe(N-2) × Größe
Min. Disks34
Fehlertoleranz1 Disk2 Disks
SchreibperformanceSchnellerLangsamer
Rebuild-RisikoHoch bei großen DisksGering

Faustregel:

  • RAID 5: Bis 4 TB pro Disk und 3-5 Disks
  • RAID 6: Ab 4 TB pro Disk oder 6+ Disks
  • RAID 6 Pflicht: Ab 8 TB pro Disk

Warum?

  • Rebuild bei 8TB HDD dauert 24-48 Stunden
  • In dieser Zeit ist die Ausfallwahrscheinlichkeit hoch
  • Je größer die Disk, desto länger der Rebuild
  • Ab bestimmter Größe ist RAID 5 fahrlässig

Empfehlung 2024: Für neue Setups ab 4 Disks immer RAID 6 oder RAID 10 verwenden.

Was ist der Unterschied zwischen Hardware- und Software-RAID?

Es gibt drei Arten von RAID-Implementierungen:

1. Hardware-RAID:

  • Controller: Dedizierte RAID-Karte (z.B. LSI, Adaptec)
  • Vorteil: CPU entlastet, Batteriepuffer (BBU)
  • Vorteil: Cache für bessere Performance
  • Nachteil: Teuer, Herstellerabhängig
  • Nachteil: Controller-Ausfall = Datenverlust ohne Ersatz-Controller

2. Software-RAID (OS-Ebene):

  • Beispiele: Linux mdadm, Windows Storage Spaces
  • Vorteil: Kostenlos, flexibel
  • Vorteil: Unabhängig vom Hardware-Hersteller
  • Nachteil: CPU-Last, weniger Performance
  • Empfehlung: Für Home-NAS und kleine Server

3. Fake-RAID (BIOS-RAID):

  • Beispiele: Intel RST, AMD RAIDXpert
  • Vorteil: Kein Extra-Controller nötig
  • Nachteil: Abhängig vom Mainboard
  • Nachteil: Bei Mainboard-Defekt: Datenverlust
  • Bewertung: Nicht empfohlen!

Für Enterprise: Hardware-RAID mit BBU und Ersatz-Controller.

Für Home/Prosumer: Software-RAID mit ZFS oder mdadm.

Was ist ein Hot-Spare und brauche ich das?

Ein Hot-Spare ist eine Reserve-Festplatte, die im System verbaut ist und automatisch einspringt, wenn eine Disk ausfällt.

Wie funktioniert es?

  1. Disk fällt aus
  2. RAID-Controller erkennt Ausfall
  3. Hot-Spare wird automatisch eingebunden
  4. Rebuild startet sofort, ohne Admin-Eingriff

Vorteile:

  • Zeitgewinn: Rebuild startet in Minuten, nicht Stunden
  • Nachts: Kein Admin-Eingriff nötig
  • Uptime: Redundanz schneller wiederhergestellt
  • Sicherheit: Bei zwei Ausfällen geschützt

Nachteile:

  • Kosten: Extra Disk ohne Kapazitätsgewinn
  • Verschleiß: Hot-Spare läuft mit und altert
  • Nicht immer: Nicht alle RAID-Level unterstützen es

Brauche ich das?

  • Enterprise: Ja, Standard
  • Wichtige Server: Ja, empfohlen
  • Home-NAS: Nice-to-have, aber teuer
  • Backup-System: Nicht nötig, Zeit spielt keine Rolle

Alternative: Ein Ersatz-Disk im Schrank liegen haben und bei Bedarf einsetzen. Bei Home-NAS oft die bessere Wahl.

Wie lange dauert ein Rebuild wirklich?

Die Rebuild-Zeit hängt von mehreren Faktoren ab:

Disk-GrößeTypRebuild-Zeit (ca.)
1 TBHDD2-4 Stunden
4 TBHDD8-16 Stunden
8 TBHDD24-48 Stunden
16 TBHDD48-96 Stunden
1 TBSSD1-2 Stunden
4 TBNVMe2-4 Stunden

Was die Zeit beeinflusst:

  • Disk-Größe: Größer = länger
  • Disk-Typ: HDD langsamer als SSD
  • Auslastung: Server läuft parallel weiter
  • Controller: HW-RAID schneller als SW-RAID
  • Disk-Geschwindigkeit: RPM, Cache, Interface
  • RAID-Level: RAID 6 langsamer als RAID 5

Wichtig zu wissen:

  • Die Zeiten sind Idealwerte ohne Last
  • In der Praxis oft doppelt so lang
  • Während des Rebuilds: Performance-Einbruch
  • Rebuild = kritische Phase für das Array
  • Kein RAID 5 mit 16TB-Disks! Nutze RAID 6 oder 10

Tipp: Plane Rebuilds in Wartungsfenster oder nutze Controller mit Rate-Limiting, um den Server nicht zu überlasten.

RAID oder ZFS – was soll ich verwenden?

ZFS ist eine moderne Alternative zum klassischen RAID mit vielen Vorteilen:

FeatureKlassisches RAIDZFS (RAID-Z)
IntegritätKeine PrüfsummenEnde-zu-Ende Prüfsummen
Snapshots❌ Nein✅ Ja, instant
Kompression❌ Nein✅ Ja, transparent
Deduplication❌ Nein✅ Optional
RebuildNur geänderte BlöckeSchneller (Resilver)
Volume-ManagerExtra (LVM)Integriert
FreeBSD/LinuxÜberallNative

RAID-Z Level:

  • RAID-Z1: Wie RAID 5 (1 Disk Ausfall)
  • RAID-Z2: Wie RAID 6 (2 Disks Ausfall)
  • RAID-Z3: 3 Disks Ausfall – höchste Sicherheit
  • Mirror: Wie RAID 10 (Striped Mirrors)

Wann ZFS?

  • ✅ Neue Storage-Server
  • ✅ NAS-Systeme (TrueNAS, Proxmox)
  • ✅ Wenn Datenintegrität wichtig ist
  • ✅ Für Snapshots und Backup-Strategien
  • ✅ Mit ausreichend RAM (1 GB pro TB)

Wann klassisches RAID?

  • Hardware-RAID-Controller vorhanden
  • VMware ESXi mit VMFS (nutzt eigenes RAID)
  • Alte Systeme ohne ZFS-Support
  • Wenn kein ECC-RAM verfügbar ist

Für neue Setups: ZFS ist meist die bessere Wahl!

Wie viele Festplatten sollte ich pro RAID-Gruppe verwenden?

Die optimale Anzahl hängt von RAID-Level und Anwendung ab:

RAID-LevelMin.OptimalMax.
RAID 022-48
RAID 1222 (mehr = Overkill)
RAID 534-68 (Rebuild-Risiko)
RAID 646-1016 (Performance sinkt)
RAID 1044-816+

Faustregeln:

  • RAID 5: Maximal 6-8 Disks
  • RAID 6: Maximal 12-16 Disks
  • RAID 10: Skaliert gut, aber teuer
  • Große Arrays: In RAID 50/60 aufteilen

Warum Limits?

  • Rebuild-Zeit: Steigt mit Anzahl der Disks
  • Ausfallwahrscheinlichkeit: Mehr Disks = höheres Risiko
  • Performance: Ab bestimmter Größe sinkt der Vorteil
  • Controller-Limits: SAS/SATA-Ports begrenzt

Für große Storage:

  • 12 Disks: RAID 6 oder RAID 10
  • 24 Disks: RAID 60 oder ZFS RAID-Z2
  • 48+ Disks: Ceph, ZFS, erasure coding
Kann ich RAID nachträglich erweitern?

Das hängt vom RAID-Level und Controller ab:

Online-Erweiterung möglich:

  • RAID 5/6: OCE (Online Capacity Expansion) – Disk hinzufügen, Kapazität nutzen
  • RAID 10: Mirror-Paare hinzufügen
  • ZFS: Vdev hinzufügen (nicht Disk)
  • Hardware-Controller: Per Management-Software

Nicht möglich / nur mit Neuaufbau:

  • RAID 0: Nur Disks hinzufügen (Striping)
  • RAID 1: Kein Vorteil – Mirror-Paare hinzufügen
  • Änderung des Levels: Nur komplett neu

Ablauf bei OCE:

  1. Neue Disk einbauen
  2. Erweiterung im Controller starten
  3. RAID wird um neue Disk erweitert (Restripe)
  4. Nach Abschluss: Kapazität nutzen (Volume vergrößern)

Wichtig zu wissen:

  • OCE dauert Stunden bis Tage
  • Während der Erweiterung: Performance-Einbruch
  • Backup vorher! Bei Fehler während OCE: Totalverlust möglich
  • Nicht alle Controller unterstützen OCE
  • Dateisystem muss erweitert werden (ext4, XFS, NTFS)

Empfehlung: Neue Disks können oft einfacher durch größere ersetzt werden (one by one), dann RAID expandieren.

Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte

  • RAID 0: Schnell, aber keine Redundanz – nur für Temp-Daten
  • RAID 1: Spiegelung, 50% Kapazität, 1-2 Disks Ausfall
  • RAID 5: (N-1) Kapazität, 1 Disk Ausfall – Standard für NAS
  • RAID 6: (N-2) Kapazität, 2 Disks Ausfall – Pflicht ab 8TB-Disks
  • RAID 10: Bestes Allround – 50% Kapazität, hohe Performance
  • RAID 50/60: Kombination für große Arrays
  • RAID ist kein Backup! 3-2-1-Regel gilt weiterhin
  • Rebuild: Kann 24-96 Stunden dauern – kritische Phase
  • ZFS: Moderne Alternative mit Snapshots und Checksummen
  • Unser Tool: Berechnet Kapazität, Redundanz und Fehlertoleranz

Weitere Tools

Timestamp Converter

Unix-Zeitstempel in lesbare Daten umwandeln und umgekehrt.

Zum Tool
AD CSV Generator

Erstelle AD-Testdaten für Windows-Server-Importe.

Zum Tool
Dummy Database Generator

Testdatenbanken mit Beziehungen für Entwicklung und Tests.

Zum Tool
Admin To-Do-Liste

Strukturierte Checklisten für Systemadministratoren.

Zum Tool