Barcode Generator

INTERAKTIVES TOOL

Barcode Generator

Erstelle kostenlos Barcodes in verschiedenen Formaten – EAN-13, Code128, Code39, ITF, EAN-8 und mehr. Mit Farbanpassung, Größenauswahl und Download als SVG oder PNG.

EAN-13 Code128 Code39 Farbanpassung SVG & PNG

Hinweis: Alle Berechnungen und Verarbeitungen erfolgen lokal in Ihrem Browser. Es werden keine Eingaben oder Ergebnisse gespeichert oder an einen Server übertragen. Dieses Tool dient ausschließlich zu Demonstrations- und Lernzwecken.

Inhaltsverzeichnis

Schnellübersicht

Auf dieser Seite findest du:

  • Interaktiver Generator: Barcodes in verschiedenen Formaten erstellen
  • Barcode-Typen: Übersicht über alle unterstützten Formate
  • Wie funktionieren Barcodes? Aufbau und Funktionsweise
  • Anwendungsbeispiele: Praxisideen für Barcodes
  • FAQ: Häufige Fragen zu Barcodes

1. Interaktiver Barcode Generator

Wähle einen Barcode-Typ, gib deine Daten ein und passe das Design an. Der Barcode wird automatisch generiert.

Barcode erstellen

Alphanumerisch, beliebige Länge
Mindestens 1 Zeichen
Leer lassen für automatischen Wert

Live-Vorschau

Gib Daten ein, um einen
Barcode zu generieren

2. Barcode-Typen im Überblick

Verschiedene Barcode-Formate für unterschiedliche Anwendungen. Hier eine Übersicht der wichtigsten Typen:

EAN-13

13-stellig, Produkte

4006381333931

EAN-8

8-stellig, kleine Produkte

12345670

Code128

Alphanumerisch, beliebig

ABC-123-XYZ

Code39

Alphanumerisch, beliebig

CODE39-TEST

ITF-14

Logistik, 14-stellig

12345678901234

UPC

12-stellig, USA

012345678905

Code93

Alphanumerisch, beliebig

CODE93-123

MSI

Lagerhaltung, numerisch

12345678

Pharmacode

Pharma-Industrie

123456

Codabar

Bibliotheken, Versand

A12345B
Typ Zeichensatz Länge Prüfziffer Anwendung
EAN-13 Numerisch 13 Ziffern Ja Produkte, Handel
EAN-8 Numerisch 8 Ziffern Ja Kleine Produkte
Code128 Alphanumerisch Beliebig Optional Versand, Logistik
Code39 Alphanumerisch Beliebig Optional Industrie, Lager
ITF-14 Numerisch 14 Ziffern Ja Logistik, Kartons
UPC Numerisch 12 Ziffern Ja USA, Kanada
Code93 Alphanumerisch Beliebig Ja Industrie, Lager
MSI Numerisch Beliebig Optional Lagerhaltung
Pharmacode Numerisch Beliebig Nein Pharma-Industrie
Codabar Alphanumerisch Beliebig Optional Bibliotheken, Versand

3. Wie funktionieren Barcodes?

Barcodes sind optische Maschinenlesbare Codes, die Daten in Form von Strichmustern darstellen. Jeder Strich und jeder Zwischenraum repräsentiert eine Binärziffer.

Aufbau eines Barcodes

Striche & Zwischenräume

Die dunklen Striche und hellen Zwischenräume variieren in der Breite. Jede Kombination repräsentiert ein bestimmtes Zeichen.

Codierung

Jeder Barcode-Typ verwendet eine eigene Codierungstabelle. Zum Beispiel: Code128 hat 3 verschiedene Code-Sets (A, B, C) mit je 106 Zeichen.

Prüfziffer

Viele Barcode-Typen (z.B. EAN, UPC) enthalten eine Prüfziffer. Sie wird aus den vorherigen Ziffern berechnet und dient der Fehlererkennung.

Lesbarer Text

Unter den meisten Barcodes steht der menschenlesbare Text. Er erlaubt die manuelle Eingabe, falls der Barcode nicht gescannt werden kann.

Start- & Stopzeichen

Jeder Barcode hat spezielle Start- und Stopzeichen, die dem Scanner den Anfang und das Ende des Codes signalisieren.

Ruhezone

Ein freier Bereich vor und nach dem Barcode (mindestens 10x die Breite eines schmalen Strichs) ermöglicht die korrekte Erkennung.

4. Anwendungsbeispiele für Barcodes

Barcodes sind aus der modernen Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Hier sind praktische Einsatzmöglichkeiten:

Einzelhandel & Produkte

EAN-13 Barcodes auf Produkten für die Kassensysteme. Schnelles Erfassen von Preisen und Beständen.

EAN-13: 4006381333931

Logistik & Versand

ITF-14 auf Kartons für die Identifikation von Versandeinheiten. Code128 für Sendungsverfolgung.

ITF-14: 12345678901234

Pharma & Medizin

Pharmacode für die eindeutige Identifikation von Medikamenten. Barcodes auf Patientenarmbändern.

Pharmacode: 123456

Lagerhaltung

MSI oder Code39 für Regale, Artikel und Kommissionierprozesse in großen Lagern.

Code39: LAGER-42-001

Tickets & Eintrittskarten

Barcodes auf Tickets für den Zugang zu Veranstaltungen, Flughäfen oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

Code128: TICKET-2024-12345

Ausweise & Kundenkarten

Barcodes auf Mitgliedsausweisen, Bibliotheksausweisen oder Kundenkarten für schnelles Einchecken.

Code39: KUNDE-4711

Produktionssteuerung

Barcodes für Werkzeuge, Bauteile und Maschinen in der Fertigungsindustrie zur Nachverfolgung.

Code128: WERKZEUG-0042

Finanzwesen

Barcodes auf Rechnungen, Überweisungen und Dokumenten für die automatisierte Verarbeitung.

Code128: RECH-2024-001

5. FAQ – Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Barcodes

Was ist der Unterschied zwischen EAN-13 und UPC?

EAN-13 (European Article Number) ist der in Europa verwendete Standard mit 13 Ziffern.

UPC (Universal Product Code) wird hauptsächlich in den USA und Kanada verwendet und hat 12 Ziffern.

Beide sind kompatibel – ein UPC-Code (12 Ziffern) wird durch Voranstellen einer 0 zu einem EAN-13-Code.

Welcher Barcode-Typ ist der beste für meine Anwendung?

Die Wahl hängt von deiner Anwendung ab:

  • EAN-13: Für Produkte im Einzelhandel (Lebensmittel, Elektronik, etc.)
  • Code128: Für alphanumerische Daten, Versandetiketten, Logistik (vielseitig)
  • Code39: Für Industrie, Lagerhaltung, wenn auch Buchstaben benötigt werden
  • ITF-14: Für Kartons und Versandeinheiten im Logistikbereich
  • Pharmacode: Für die Pharmaindustrie (Medikamente)
Wie wird eine Prüfziffer bei EAN-13 berechnet?

Die Prüfziffer wird mit folgendem Algorithmus berechnet:

  1. Die ersten 12 Ziffern von links nach rechts
  2. Ziffern an ungeraden Positionen (1,3,5,7,9,11) mit 3 multiplizieren
  3. Ziffern an geraden Positionen (2,4,6,8,10,12) mit 1 multiplizieren
  4. Alle Ergebnisse addieren
  5. Die Prüfziffer ist: (10 - (Summe mod 10)) mod 10

Beispiel: Für 123456789012 berechnet sich die Prüfziffer zu 8.

Kann ich Barcodes auch privat nutzen?

Ja, absolut! Barcodes sind für den privaten Gebrauch kostenlos nutzbar. Hier einige Ideen:

  • Bücherregal: Barcodes für deine Bücher zur Katalogisierung
  • Kellerlager: Barcodes für Kisten mit Weihnachtsdekoration oder Camping-Zubehör
  • Fotoboxen: Barcodes auf Archivboxen für einfaches Auffinden von Fotos
  • Haushaltsinventar: Barcodes für Versicherungszwecke
  • Partys: Barcodes für Foodtickets oder Getränkemarken

Du kannst beliebig viele Barcodes erstellen – der Generator auf dieser Seite ist dafür perfekt!

Warum brauchen Barcodes eine Ruhezone?

Die Ruhezone (auch Quiet Zone genannt) ist ein freier Bereich vor und nach dem Barcode.

Sie dient dazu:

  • Dem Scanner das Ende des Barcodes zu signalisieren
  • Den Barcode von umgebendem Text oder Grafik zu unterscheiden
  • Fehlinterpretationen zu vermeiden

Die Ruhezone sollte mindestens 10x die Breite eines schmalen Strichs betragen. Ein guter Generator fügt sie automatisch hinzu.

Was ist der Unterschied zwischen 1D- und 2D-Barcodes?

Die wichtigsten Unterschiede:

  • 1D-Barcodes (linear): Speichern Daten nur horizontal (Strichmuster). Beispiele: EAN-13, Code128, Code39. Geringe Kapazität (meist 20-30 Zeichen).
  • 2D-Barcodes (flächig): Speichern Daten horizontal UND vertikal (Matrix). Beispiele: QR-Code, Data Matrix, PDF417. Hohe Kapazität (bis zu 7.000 Zeichen).

Für die meisten Produkte reichen 1D-Barcodes aus. 2D-Barcodes werden für komplexe Anwendungen wie digitale Impfnachweise oder Ticket-Systeme eingesetzt.

Kann ich Barcodes auch mit meinem Smartphone scannen?

Ja, das geht! Die meisten Smartphones haben integrierte Scanner-Funktionen:

  • iPhone: Kamera-App erkennt automatisch Barcodes (iOS 11+)
  • Android: Google Lens oder integrierte Kamera-Apps (Android 8+)
  • Drittanbieter-Apps: ZXing, Barcode Scanner, etc.

Zum Scannen einfach die Kamera auf den Barcode richten – der Code wird automatisch erkannt und decodiert.

Welches Dateiformat ist besser: SVG oder PNG?

Beide haben ihre Vorteile:

  • SVG (Scalable Vector Graphics):
    • Vorteil: Verlustfrei skalierbar, ideal für Druck, Logos und PDF-Einbettung
    • Nachteil: Nicht für alle Viewer geeignet
  • PNG (Portable Network Graphics):
    • Vorteil: Überall kompatibel, einfache Handhabung
    • Nachteil: Pixelbasiert, bei Vergrößerung unscharf

Tipp: Für Druck und professionelle Anwendungen nimm SVG. Für Web und E-Mail nimm PNG.

Brauche ich eine Lizenz für die Nutzung von Barcodes?

Das kommt darauf an:

  • Eigenes Unternehmen: Für EAN-13 Barcodes benötigst du eine GS1-Mitgliedschaft und einen eigenen Präfix. Die Kosten liegen bei etwa 200-500 € pro Jahr.
  • Code128, Code39, etc.: Diese sind frei nutzbar – keine Lizenz erforderlich.
  • Privater Gebrauch: Du kannst alle Barcodes kostenlos für private Zwecke erstellen.

Wichtig: Für den Verkauf von Produkten im Handel ist eine GS1-Registrierung Pflicht.

Was mache ich, wenn mein Barcode nicht gescannt wird?

Hier sind die häufigsten Gründe und Lösungen:

  • Kontrast zu gering: Verwende schwarze Striche auf weißem Hintergrund (maximaler Kontrast)
  • Ruhezone fehlt: Lasse mindestens 10x Breite des schmalen Strichs frei
  • Zu klein: Vergrößere den Barcode (mindestens 25 mm × 10 mm)
  • Verzerrung: Achte auf gerade, saubere Drucke (keine Dehnung oder Stauchung)
  • Falscher Typ: Verwende den richtigen Barcode-Typ für deine Daten
  • Scanner-Kompatibilität: Teste mit einem anderen Scanner oder deinem Smartphone

Die meisten Probleme lassen sich durch höheren Kontrast und ausreichende Ruhezone beheben.

Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte

  • Barcode: Optischer Code zur Speicherung von Daten in Strichmustern
  • 1D-Barcodes: EAN-13, Code128, Code39, ITF-14, UPC, etc.
  • 2D-Barcodes: QR-Code, Data Matrix (für mehr Daten)
  • Prüfziffer: Algorithmische Berechnung zur Fehlererkennung
  • Ruhezone: Freier Bereich vor und hinter dem Barcode
  • GS1: Organisation für Produkt-Barcodes (EAN/UPC)
  • Unser Tool: Generiert 10 verschiedene Barcode-Typen
  • Download: Als SVG oder PNG in verschiedenen Größen und Farben

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